Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback ist ein sanftes computergestütztes Gehirntraining, das viele Anwendungsgebiete hat. Mittels Sensoren, die schmerzfrei auf dem Kopf befestigt werden, wird die Gehirnaktivität auf einem Bildschirm für den Patienten sichtbar gemacht. Die Patienten können so beispielsweise lernen, ihr Gehirn in einen lernbereiten und konzentrierten Zustand zu versetzen und Tagträumen zu vermindern. Studien zeigten sehr gute und langanhaltende Effekte des Trainings, das meist etwa 15-20 Sitzungen erfordert. Durch moderne Computerprogramme, die vielfältige Feedback-Methoden zulassen, gibt es geeignete Methoden sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Neurofeedback ist hilfreich für Menschen mit:

• ADHS/ADS
• Störungen aus dem Autismusspektrum
• Depression
• Schlafstörungen
• Ängsten
• Burnout
• chronischen Schmerzen
• Legasthenie/Dyskalkulie
Weitere Anwendungsgebiete:
• Konzentrationsförderung
• Lerntraining
• Leistungssteigerung

Was ist Legasthenie?

Unter Legasthenie bzw. einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) versteht man ausgeprägte und nachhaltige Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder Rechtschreibens. Als Dyskalkulie oder Rechenschwäche bezeichnet man große Probleme beim Erlernen der Grundlagen der Mathematik.
In meiner Arbeit verwende ich hauptsächlich Materialien und Trainingsprogramme, deren Erfolg wissenschaftlich evaluiert wurde. Es gibt auch sehr viele Spiele, mit denen man spezifische Fähigkeiten auf lustige Art fördern kann.
Mir ist sehr wichtig, dass Ihr Kind Spaß an der Therapie hat und wieder Freude am Lernen findet. Daher ist eine Stunde stets abwechslungsreich und mit vielen spielerischen Elementen gespickt
Mit viel Lob und durch Erfolgserlebnisse wird das Selbstbewusstein Ihres Kindes wieder gestärkt.

Wie kann sich eine Legasthenie zeigen?

beim Lesen:

• Das Lesetempo ist verlangsamt.
• Die Zeile wird häufig verloren.
• Das Kind hat Schwierigkeiten, beim Lesen die Buchstaben miteinander zu verbinden, es liest buchstabierend.
• Das Kind liest stockend und teilweise ohne den Sinn zu verstehen.
• Länge und Kürze eines Selbstlautes werden nicht erkannt (statt "Blatt" wird "Blat" wahrgenommen, mit entsprechenden Problemen beim Lesen).
• Das Kind erkennt fehlerhaft Gelesenes nicht, auch wenn es keinen Sinn ergibt.

beim Schreiben:

• Das Kind verwechselt ähnlich klingende Laute und Lautkombinationen (Kras/Gras, Draktor/Traktor, schwirik/schwierig).
• Das Kind hat Schwierigkeiten mit der richtigen Reihenfolge der Buchstaben. Statt "spielt" wird "speilt", statt "nehmen" "nhemen" geschrieben.
• Das Kind schreibt optisch ähnliche Zeichen falsch (b/d, p/q, m/w/v).
• Das Kind lässt Buchstaben am Wortanfang, am Wortende oder im Wortinneren aus oder fügt welche hinzu.
• Das Kind schreibt ein Wort immer wieder anders falsch, dann wieder mal richtig.
• Trotz intensiven Übens wird die Rechtschreibung nicht besser.

Anzeichen einer Dyskalkulie:

• Das Kind vertauscht die Ziffern (38 statt 83)
• Das Kind vertauscht Rechenoperationen (Wann kommt mal, wann plus?)
• Das Kind rechnet lange Zeit mit den Fingern
• Das Kind versteht das Stellensystem nicht.
• Mathematikhausübungen werden zum K(r)ampf.

Mein Angebot umfasst:

• pädagogische Diagnostik
• Gutachten für die Schule
• Einzeltherapiestunden
• Kleingruppen-Intensivtraining
• Beratung und Unterstützung der Eltern

Mag. Daniela Szasz

Psychologin
Therapeutin bei Legasthenie und Dyskalkulie
ADHS-Trainerin
Neurofeedback-Trainerin
• seit 2009 freiberufliche Tätigkeit im Therapiezentrum Ober St. Veit
• 1996-2008 Tätigkeit als Lektorin und Journalistin
• bis 1996 Studium der Psychologie, Universität Wien
• Neurofeedback-Training
• Training und Hilfe bei AD(H)S
• Diagnostik und Therapie bei Legasthenie und Dyskalkulie
• diverse Gruppentrainings
• 2015-2016 Neurofeedback-Training Lehrgang
• 2013 CELECO-Richtig lesen. Anwendung der Diagnose- und Therapiesoftware bei Lesestörungen
• 2011-2012 ADHS-Trainerin Lehrgang
• 2011 Dyskalkulie-Therapie
• 2008-2009 Legasthenie-Therapie Lehrgang
• Fortbildungen in diversen Kommunikationsmodellen (nach Gordon, gewaltfreie Kommunikation)